Spamschutz
Ein Thema, das uns alle angeht !!
Es nervt nichts so sehr wie die Spammails in den Email-Accounts.
Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie wenigstens einzudämmen.
Die erste Möglichkeit liegt in den Händen Ihres Webentwicklers, gewisse Schutzmechanismen einzubauen.
Die zweite Möglichkeit ist ein professioneller Spamfilter, der Ihnen von Ihrem Internet-Dienstleistungsanbieter ( Provider Webhoster ) angeboten wird.
Wir verweisen zum Thema Spamfilter an die Partnerfirma Rau Systemberatung GmbH.
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, senden sie an die PeceWerkstatt eine E-Mail, wir geben Ihnen gerne Auskunft.
Diese folgende interessante Dokumentation klärt sie über die wichtigsten Punkte von E-Mail Spam und seine Entstehung auf und zeigt einige programmiertechnische Möglichkeiten zum Spamschutz.
E-Mail Adressen Spamschutz
Sogenannte E-Mail-Harvester ( ein Computerprogramm (Bot, Spider), das automatisch das Internet durchsucht und Webseiten analysiert, um an gültige E-Mail Adressen zu kommen, die dann als Spamziel dienen) lassen es nicht zu, dass E-Mail Adressen im Klartext auf Webseiten stehen können. Deshalb bedarf es Schutzmassnahmen, die verhindern, dass Kontaktadressen ins Visier der Spammer geraten.
Trügerische Sicherheit: Unicodemaskierung
Der von Vielen angepriesene Unicode Spamschutz ist absolut nicht empfehlenswert. Der Grund dafür ist, dass dies der einzige (!!) „Spamschutz” war, der in einem kurzen Test von jedem E-Mail-Harvester entdeckt wurde. Daher ist von dieser Methode zur Spamvermeidung dringend abzusehen.
Keine Sicherheit
Wie immer in der Informationstechnik gibt es auch bei einem Spamschutz keine hundertprozentige Sicherheit für die zu schützenden E-Mail Adressen. Daran sind zum Einen die Entwickler der Spambots schuld, die Möglichkeiten zum Umgehen eines Spamschutz implementieren. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, dass die eigene E-Mail Adresse bei Spammern landet:
Adresshandel
Es gibt Firmen und Webseiten, die die Privatsphäre ihrer Nutzer nicht beachten und stattdessen Handel mit deren Adressen betreiben, egal ob Haus oder E-Mail Adresse. Daher ist immer Vorsicht geboten, bei welchen Diensten man seine Adressen angibt.
Brute Force
Manche Spammer sind dazu übergegangen sich nicht nur auf Harvesting und Adresshandel zu verlassen, sondern versuchen durch Probieren an gültige Adressen zu kommen. So werden häufig verwendete Namen, wie info oder webmaster mit unterschiedlichen Domains durchprobiert.
Ist die Adresse einmal bei einem Spammer gelandet, wird sie in der Regel an andere Spammer weitergereicht. So passiert es, dass irgendwann Spamversender auf der ganzen Welt die einmal aufgeschnappte E-Mail Adresse als Werbeopfer verwenden.
Programmiertechnische Möglichkeiten zum Spamschutz
Spamschutz per Javascript
Dies ist wohl eine der gebräuchlichsten Methoden um E-Mail Adressen vor Spam zu schützen. So umfangreich die Sprache JavaScript ist, so umfangreich sind auch die Schutzmöglichkeiten. Das Prinzip ist recht einfach. Man verwendet einen Platzhalter, in der Regel einen Text wie <q>Diese E-Mail Addresse ist geschützt, bitte aktivieren Sie JavaScript</q>. Beim Aufruf der Webseite wird ein JavaScript aktiv, das diesen Text durch die Adresse ersetzt.
Spamschutz per CSS
Bei dieser Art Spamschutz werden innerhalb der E-Mail Adresse HTML-Elemente eingebaut. Durch CSS werden diese Elemente versteckt. So bekommen Benutzer saubere und Spambots ungültige Adressen.
Spamschutz per Bilder
Bei dieser Methode gibt es zwei Arten. Art Nummer 1 baut auf dem Prinzip auf, dass nur Menschen Bilder lesen können. Das heißt, die E-Mail Adresse steht nur auf dem Bild. Dieses besitzt einen Alternativtext wie „Diese E-Mail Adresse ist durch ein Bild geschützt.”, um Anwender ohne Bilderunterstützung darauf hinzuweisen, dass dort eine Adresse steht.
Die zweite Art setzt die E-Mail Adressen aus vielen kleinen Bildchen zusammen. Auf jedem dieser Bildchen steht ein Buchstabe. Im Alternativtext steht der abgebildete Buchstabe, dass der Schutzmechanismus zugänglicher wird.
Spamschutz durch Ersetzung
Bei dieser häufig angewandten Methode wird das @ und der Punkt in der Adresse durch eine bei der Aussprache ähnlichen Zeichenkette ersetzt.
Beispiel: maxmustermann[at]example[dot]de
JavaScript und CSS verbinden
Dieser Schutz ist eine Kombination aus dem Javascript- und dem CSS-Spamschutz. Dadurch verbindet er die Vorteile der beiden Möglichkeiten: die Zugänglichkeit des CSS-Schutzes und die Flexibilität des JavaScript-Schutzes.
Diese Dokumentation wurde freundlicherweise von
n3or.de
Webentwicklung, PHP und Linux Dominik Strauss
zur Verfügung gestellt

